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Hallo Freunde des Wassers,

seit September 2017 sind wir Azubis der Berliner Wasserbetriebe. Julia  startete ihre Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik und ich, Heike, zur Fachkraft für Abwassertechnik.

Oft werden wir gefragt: Was macht man denn alles in der Ausbildung? Ist das nicht langweilig?
Die Antworten darauf sind ganz einfach: Unsere Ausbildung ist abwechslungsreich und spannend! Langeweile kennen wir nicht, denn es gibt immer neue Dinge zu lernen und zu entdecken.

In unserem Blogbeitrag möchten wir euch kurz und knapp etwas über unsere bisherige Ausbildungszeit, unsere Berufe und ein besonderes Highlight berichten.

Alles begann auf der Fahrt nach Blossin. Dort lernten wir unsere Mitazubis kennen. Unsere Gruppe besteht aus den Fachkräften für Wasserversorgungstechnik, für Abwassertechnik und für Rohr-Kanal-Industrieservice. In den ersten drei Monaten absolvierten wir einen Grundlehrgang in Metall. Dort lernten wir das Sägen, Feilen, Körnern, Messen mit dem Messschieber, Bohren und das Schneiden von Gewinden. Danach folgte auch schon das Arbeiten auf den Betriebsstellen. Hier konnte jeder Einblicke in die Arbeitswelten der anderen Fachkräfte erlangen. Außerdem durften wir bereits spannende Bereiche, wie das technisches Zeichnen, Elektronik und Pneumatik, Sanitär oder Laborarbeiten, kennenlernen.

Doch was macht man eigentlich als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik?
Hier arbeitet man in einem der Wasserwerke. Während der Ausbildung lernt Julia alles von der Grundwassergewinnung über die Reinigung von Trinkwasser bis hin zur Aufbereitung.

Und was macht man als Fachkraft für Abwassertechnik?
Wer wie ich eine Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik macht,  arbeitet später im Klärwerk. Ich lerne alles über das Reinigen des Abwassers – von den Probenahmen bis hin zur Abwasseranalyse und Aufbereitung.

Wie jeder Auszubildende besuchen auch wir eine Berufsschule. Julia und ich gehen auf die Max-Taut-Schule. Durch diese haben wir von dem Präventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung  „Jugend will sich-er-leben“ erfahren und an dem Kreativwettbewerb „Sicher hin & zurück“ teilgenommen.  Das diesjährige Thema lautete „Wegeunfälle: Gefährdung erkennen, Wegeunfälle verhindern“. Wir konnten uns entscheiden, ob wir ein Plakat gestalten oder einen Video-Clip drehen möchten. Wir entschieden uns für Letzteres. Bei der Umsetzung waren uns keinerlei Grenzen gesetzt.  Ziel unserer Arbeit war es, unser eigenes Verhalten auf dem Weg zur Ausbildungsstätte zu reflektieren. In unserem Video erfährt man, wann, wie und wo man über die Unfallversicherung versichert ist und wie sich Unfälle vermeiden lassen. Durch die Arbeit an dem Video haben Julia und ich gemerkt, wie schnell es eigentlich zu einem Unfall kommen kann – selbst ein kleiner Blick auf das Smartphone auf dem Weg reicht aus, um sich in Gefahr zu bringen.

Im Juni 2018 nahmen wir an der Abschlussveranstaltung des Projekts in der Wilhelm-Ostwald-Schule teil. Das Klassenprojekt „Mein Schulweg/ Mein Arbeitsweg“, wurde mit einem Klassenpreis ausgezeichnet. Außerdem gab es Preise für die Schulen,  die zuvor bei einem Quiz mitgemacht hatten. Drei Schülerpreise wurden unter den Schülern vergeben, die an dem Projekt teilgenommen hatten. Julia und ich verfehlten knapp den dritten Platz, nahmen dennoch dankend unseren Preis von 100 Euro entgegen. Für das nächste Jahr sind wir voller Motivation und Ehrgeiz, sodass wir möglicherweise dann den ersten Platz belegen. Ihr könnt euch also schon jetzt auf unseren nächsten Blogbeitrag freuen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ansehen und hoffen, dass ihr etwas aus dem Film mitnehmt. :-)

Sprudelige Grüße,

Julia und Heike

Unsere Zeit auf dem Bauhof

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