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Nach einer tollen und spannenden Einführungswoche in Blossin, bei der ich meine Mitazubis kennengelernt habe, hieß es für uns im ersten Monat: Seminare, Seminare, Seminare.

Im Ausbildungszentrum in der Fischerstraße wurden uns unter anderem die Anwendungen Word, Excel und SAP, ein Programm zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse wie z. B. Buchführung, Einkauf und Personalwesen, beigebracht. Wir bekamen ein Übungsheft mit Aufgaben, die wir abarbeiten mussten, um unsere Basics und unser Know-how zu erweitern. Im  SAP-Seminar haben wir zwei Tage lang verschiedenste Übungen gelöst wie zum Beispiel das Eintragen der Urlaubstage oder die Einstellung eines neuen Mitarbeiters und dessen Gehalt. Da ich tagtäglich mit den Programmen zu tun habe, war es mir eine große Hilfe für meinen Start in das Berufsleben. Anfang Oktober wurde uns Azubis unsere erste Abteilung zugewiesen.

Ich sollte mich in der Kanalbetriebsstelle Wedding melden, aber nicht wie es für die  Seminare üblich war um 8 Uhr, sondern schon um 6 Uhr.

Nachdem ich sehr aufgeregt morgens ankam, wurde ich bei einer Mitarbeiterbesprechung allen vorgestellt und sehr herzlich empfangen, was mir meine erste Aufregung nahm. Nach ein paar netten Gesprächen mit meinem Ausbildungsbeauftragten und einem weiteren Mitarbeiter der Betriebsstelle ging meine Arbeit auch schon los.

Ich sollte den Postein- und -ausgang bearbeiten. Ich musste den Postausgang kontrollieren und in die vorgegebene Liste in Excel eintragen und anschließend in die Postausgangsmappe packen. Als gegen 12 Uhr der Posteingang vom Postboten gebracht wurde, habe ich auch diese kontrolliert und Anträge und Rechnungen gestempelt, in die Excel-Tabelle eingetragen und in das Postfach des Chefs gelegt. Dies zählt auch heute noch zu meinem Berufsalltag. Im Laufe der Zeit, als ich meinen SAP-Zugang bekam, durfte ich auch Lieferscheine bearbeiten und Materialien bestellen.

Neben meinen täglichen Aufgaben im Büro bot sich mir die Chance, mit meinen Kollegen Außenstellen zu besichtigen, was mir die Tätigkeitsfelder verschiedener Berufe bei den Berliner Wasserbetrieben näherbrachte. Bei den Außentätigkeiten habe ich sehr viel Spannendes erlebt und Neues gelernt, was mich in meiner Erfahrung bereichert hat. Dort habe ich zum Beispiel gesehen, wie mit einer RAK 40-Fräsmaschine, welche ein spiralförmiges Wurzelrohrreinigungsgerät ist, ein Regenablauf von Wurzeln befreit wurde, damit das Wasser wieder vernünftig abfließen kann.

Ihr seht also, es ist immer etwas los und wird nie langweilig!

Ich hatte auch schon ein Bewertungsgespräch mit meiner Ausbilderin nach meiner Probezeit, in dem es darum ging, meine ersten Eindrücke und meinen Leistungsstand zu besprechen. Auf dieses Gespräch war ich sehr gespannt, aber es verlief zum Glück alles gut. Insgesamt bin ich bisher rundum zufrieden und freue mich, dass ich für den neuen Ausbildungsberuf eingestellt wurde und ich die ersten Eindrücke einer tollen Ausbildung genießen konnte.

Ich hoffe, ihr habt wiederum Spaß daran, mit mir meine ersten Monate zu teilen.

Blossin 2014: Ausbildungsstart – die Reise ins Ungewisse
Öfter mal was Neues – das ist mein Motto!

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