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  • Mein Praxissemester bei den Berliner Wasserbetrieben
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  • Mein Praxissemester bei den Berliner Wasserbetrieben

Mein Name ist Jennifer und ich studiere Soziale Arbeit im 5. Semester. Zurzeit bin ich im Praxissemester und freue mich, dass ich über den Zeitraum von einem halben Jahr bei den Berliner Wasserbetrieben als Praktikantin im Gesundheits- und Arbeitsschutz / Interne Mitarbeiterberatung mitarbeiten darf. Seit September bin ich nun schon hier.

Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, wo ich wohl ein Praktikum machen möchte. Immerhin gibt es in der Sozialen Arbeit so wahnsinnig viele Handlungsfelder, die in Frage kommen. In den vergangen Jahren konnte ich bereits einige Erfahrungen bei verschiedenen sozialen Trägern sammeln. Mein Anliegen bestand nun darin auch einmal einen Tätigkeitsbereich der betrieblichen Sozialarbeit kennenzulernen. Und dazu sollte es für mich aus der Kleinstadt nach Berlin gehen! :) Die letzten beiden Jahre habe ich nämlich in Landshut, in Niederbayern (ca. 63.000 Einwohner) studiert und in Zaitzkofen (ca. 200 Einwohner) gelebt. Kaum zu glauben, dass ich nun im Herzen von Berlin arbeite und vom sechsten Stockwerk einen tollen Ausblick auf den Alexanderplatz genieße.

Zu Beginn meines Praxissemesters durfte ich mir vorab das Unternehmen etwas genauer ansehen. Das war sehr schön. Ich bekam beispielsweise eine Führung im Wasserwerk Friedrichshagen, bin mit dem Entstörungsdienst mit Blaulicht durch halb Berlin gefahren, habe Einblicke in den Kundenservice bekommen und vieles mehr. Hiermit möchte ich noch einmal allen danken, die sich Zeit für mich genommen und mir ihren Arbeitsplatz gezeigt haben. Ich konnte mir dadurch einen recht guten Überblick über die verschiedenen Arbeitsfelder und Strukturen der Berliner Wasserbetriebe verschaffen.

Hauptaugenmerk meines Praxissemesters liegt auf dem Erlernen und Aneignen von Gesprächstechniken und Methoden professioneller Beratung. Literaturarbeit, Übungen und Reflexion spielen hierbei eine wichtige Rolle. Zusätzlich zählen das Begleiten von Seminaren und Workshops, sowie die Unterstützung bei Projekten des Gesundheitsmanagements zu meinen Aufgaben. Im Moment dreht sich z.B. viel um die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Ich übernehme Teilaufgaben innerhalb der Projekte, nehme an Arbeitsbesprechungen teil und werde in Tätigkeiten mit verschiedenen Gremien einbezogen. Es steht immer etwas anderes an. Außerdem hat man sehr viel Kontakt zu den Beschäftigten der Wasserbetriebe, was ich überaus schätze. Ich danke meiner Anleiterin, Frau Lutz, dass sie mich zu so vielen Terminen mitnimmt und stets ein offenes Ohr für meine Fragen hat. So ist es mir möglich ein sehr umfassendes Bild von betrieblicher Sozialarbeit zu bekommen. Großer Dank gilt natürlich auch meinem Team vom Gesundheits- und Arbeitsschutz.

Für die Zukunft kann ich mir durchaus vorstellen im betrieblichen Kontext zu bleiben. Wie das genau aussehen wird, zeigt sich dann wohl nach dem Studium. ;)

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