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Portraitfoto von Lennart Roßius im Hof der Unternehmenskommunikation

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Bevor ich in mein einwöchiges Praktikum in der Unternehmenskommunikation (UK) startete, war ich offen für alles, was mich dort erwarten würde. Ich war froh, dem Schulalltag mal entfliehen zu können und endlich einmal in die Arbeitswelt reinschnuppern zu können. Die Unternehmenskommunikation ist übrigens eine Abteilung der Berliner Wasserbetriebe, die sich darum kümmert, das Unternehmen nach außen zu präsentieren.

Ich dachte, dass man dort viel am Computer arbeitet und viele kreative Aufgaben erledigen muss. Denn das war mir bereits aus Erzählungen meiner Eltern bekannt. Und ich vermutete, dass dort viele einfallsreiche Menschen arbeiten müssten.

Sorge bereitete mir eher die lange Anfahrt, da ich nicht so oft mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin und ziemlich weit weg wohne. Im südwestlichen Speckgürtel von Berlin.

Als ich mein Praktikum am Montag begann, merkte ich schnell, dass sich alle meine Erwartungen erfüllten und dass der Weg zur Arbeit dank der Regionalbahn doch gar nicht so schlimm war, wie ich dachte. Trotz der ab und zu ausfallenden Klimaanlage.

Ich wurde schnell und sehr herzlich in das Team aufgenommen und allen Kollegen vorgestellt. Danach ging es auch gleich los, mit einer Überblicksrecherche zu den Webseiten der Berliner Wasserbetriebe.

Einen besonders spannenden Tag hatte ich zum Beispiel, als ich mit Jack, einem Kollegen aus der Abteilung, unterwegs war, um an verschiedenen Orten in Berlin, Fotos für die Mitarbeiterzeitung „Wasserspiegel“ zu machen. An diesem Tag haben wir unter anderem verschiedene Spezialkameras der Kanalinspektion und ein sogenanntes HDSR-Fahrzeug – also ein Hochdruckspülreinigungsfahrzeug, das Kanäle spült – fotografiert und uns mit den Kollegen vor Ort unterhalten. Bei dieser Gelegenheit habe ich gleich noch etwas über die Arbeit der Mitarbeiter erfahren, die täglich auf den Straßen Berlins unterwegs sind. Im Anschluss haben wir die Fotos am Computer bearbeitet und sie in die Bilddatenbank hochgeladen.

Auch sehr interessant war der Besuch im Ausbildungszentrum in der Fischerstraße. Hier haben wir für den Azubiblog Interviews mit einigen Azubis geführt und uns viel mit den Azubis unterhalten.

Die anderen Tage meines einwöchigen Praktikums war ich im Büro und habe am Computer verschiedene Programme kennengelernt, ich habe Bilder bearbeitet und einige Texte verfasst.

Dank meiner Erfahrungen aus diesem Praktikum weiß ich nun, dass sowohl die Arbeit in der Unternehmenskommunikation als auch der Beruf des FaMIs (Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste) sehr abwechslungsreich und interessant sind. Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen!

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