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Lesedauer: ca. 3 Minuten

Angefangen hat alles mit einer Spinnerei: Ein Springbrunnen im Ausbildungszentrum. Das wäre doch was! Nach mehreren Gesprächen mit der Ausbildungsleitung durften wir, Dirk Sembach und ich, das Projekt starten.

So begannen wir damit Zeichnungen zu erstellen, Rohrleitungspläne zu organisieren, den Ort zu bestimmen und das Material zu bestellen. Und natürlich brauchten wir noch tatkräftige Azubis, die dieses Projekt mit auf die Beine stellen! Unser einziger Frühauslerner Tony kam da wie gerufen. Er durfte sogleich die Edelstahlleitungen herstellen. Außerdem musste ein Baugraben entlang der Schweißwerkstatt ausgehoben werden. Dieser sollte 8 m lang sein. Obwohl unsere Azubis noch so unerfahren waren, brauchten sie nur 1 ½ Tage. Bemerkenswert! Während die letzten Arbeiten am ersten Baugraben gemacht wurden, konnte der zweite Baugraben auf der gegenüberliegenden Straßenseite auch schon angelegt werden.

Nachdem Tony die Edelstahlleitungen fertiggestellt und die Wanddurchbrüche geschaffen hatte, konnten wir den Leitungsverlauf weiterführen. Während wir die inzwischen angekommenen Bleche für den neuen Brunnen zusammenschweißten, gönnten sich die Azubis eine Pause – die ganze Arbeit war schließlich kräftezehrend und musste belohnt werden.

In den nächsten Stunden schwerster Knochenarbeit wurden die Baugräben lagenweise verdichtet, um die Festigkeit der begehbaren Oberfläche wieder herzustellen. Die Pflanzen wurden wieder ins Beet eingepflanzt, und die Grasfläche wurde so bearbeitet, dass es halbwegs so aussah wie zuvor. Während die Azubis unter fachmännischer Anleitung von Tony die Arbeiten erledigten, konnten wir Ausbilder uns kreativ entfalten. Wir versuchten aus einem 1-Zoll-Rohr aus Edelstahl eine Spirale zu biegen. Das stellte sich aber als nicht ganz so einfach heraus, denn wir mussten die drei Meter lange Stange erst mit Quarzsand füllen, gleichmäßig erwärmen und gleichzeitig biegen. Aber für uns alte Hasen war das ein spaßiges Unterfangen, denn da konnten wir unser ganzes Know-How unter Beweis stellen.

Bei der anfänglichen Ideensuche war vorgesehen, dass der Handlauf, der am Becken fest verschweißt wurde, in Richtung des Beckens mit kleinen Löchern versehen und mit einem separaten und absperrbaren Zulauf angesteuert wird, um eine Vielfalt an Wasserspielen zu ermöglichen. Während der daraus resultierenden Arbeiten konnten die Jungs das Provisorium ausgraben und den Baugraben anlegen, um das neue Becken einzulassen.

Da das Becken knapp 1000 Kilo wiegt, konnte es nur mit Hilfe eines Selbstladers in den Baugraben gehoben werden. Wir wollten zwar erst mehrere Azubis nehmen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten, aber da hätte die JAV nicht mitgespielt ;-)

Nachdem der Brunnen an das Leitungssystem angeschlossen war, konnten vorab schon einmal Drucktests gemacht werden – mit Erfolg. Alles lief wie geplant. Der Brunnen war fertig! Nach der Wiederherstellung und der Säuberung der Baustelle starteten wir den Versuch, den Springbrunnen in Gang zu setzen. Natürlich hat alles nach Plan funktioniert.

Wie immer – Mann, sind wir gut ;)

„Ach, ihr seid die, die nur telefonieren können?“
Das erste Semester ist fast geschafft!

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