Menü
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal
  • Kurzinterview mit Isabel Westphal

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Im Zuge der Kampagne „Ohne uns läuft nix.“ haben wir uns Isabel Westphal, eine der 4 Hauptakteure unserer “Ohne Uns läuft nix”-Aktion, geschnappt und mit ihr ein Kurzinterview geführt, denn sie hat auch bei uns gelernt. Was Isabel in ihrem Beruf so alles macht und warum ohne sie nix läuft, das erfahrt ihr im heutigen Blogbeitrag!

Was hast du gelernt? Wie heißt deine Berufsbezeichnung?
Ich habe Mechatronikerin bei den Berliner Wasserbetrieben gelernt. Das sind zwei Ausbildungsberufe in einem, der Elektroniker und der Industriemechaniker.

Was liebst du an deinem Job?
Ich mag die Vielfältigkeit an der Arbeit, dass ich nicht jeden Tag dasselbe mache.

Gibt es vielleicht sogar ein Projekt, an das du dich besonders gern erinnerst?
Zu meiner Zeit waren Projekte in der Ausbildung noch nicht gang und gäbe. Das größte Projekt war mit meinen damaligen Mit-Auszubildenden das Abschlussprojekt zum Facharbeiter. Es war eine interessante Erfahrung, im Winter auf einer Hebebühne festzustecken.

Gibt es etwas, das dir an deiner Arbeit nicht so sehr gefällt? Warum?
Im Großen und Ganzen fällt mir nichts ein.

Was motiviert dich am meisten, zur Arbeit zu gehen?
Meine Arbeitskollegen – Es herrscht eine freundliche, lustige, soziale Stimmung. Immer gern werden kleine Scherze gemacht, so dass man viel lachen kann. Jeder hilft jedem, wenn er kann.

Was sind deine alltäglichen Aufgaben? Was genau lernen Azubis in deinem Beruf so?
Meine Aufgaben im Wasserwerk Friedrichshagen sind unterschiedlich: elektrische Freischaltungen, Zuarbeiten für den Brunnen-Service, Betreuung von Fremdfirmen bei der Arbeit an elektrischen Anlagen und ganz simpel die Beleuchtung im ganzen Werk instand zu halten. Keiner ist gern im Dunkeln auf der Toilette.

In meiner Ausbildung habe ich den Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und Werkstoffen gelernt, das war der mechanische Teil. Im elektrischen Part wurden mir die Verdrahtung und Fehlersuche anhand von Übungsaufgaben beigebracht. Dazu kam dann noch die Programmierung von Steuergeräten.

Wie bist du zu den Berliner Wasserbetrieben gekommen?
Durch meinen Bruder. Er hat hier auch seine Ausbildung gemacht und dadurch konnte ich schon recht früh einen Eindruck von der Ausbildung bei den Berliner Wasserbetrieben erhaschen. Zusätzlich bin ich zu einem Tag der offenen Tür der Ausbildung gegangen.

Hast du ein paar nützliche Tipps für potenzielle Azubis?
Meine Tipps sind, dass man sich einfach aufgeschlossen und mit viel Lust an etwas Neues wagt. Man braucht keine Angst zu haben, wir beißen ja nicht. Auch Mädchen kann ich nur empfehlen, sich zu bewerben. Es macht riesigen Spaß, hier einen technischen Beruf zu lernen.

Und zum Schluss: Wenn du in der Zeit zurückreisen könntest, was würdest du deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?
Mach genau das, was du für richtig hältst. Man kommt immer zum Ziel, auch wenn es kompliziert wird. Sag einfach auch mal deine Meinung, wenn dir etwas nicht passt.

Vielen Dank für das Interview!

Der tägliche U-Bahn Terror
Auf den Spuren von Stoffen

Kommentar verfassen