Menü
  • Eine Ausbildungsmesse mal von der anderen Seite
  • Eine Ausbildungsmesse mal von der anderen Seite
  • Eine Ausbildungsmesse mal von der anderen Seite
  • Eine Ausbildungsmesse mal von der anderen Seite

Auf Berufsorientierungs- bzw. Ausbildungsmessen war ja fast jeder schon mal. Den ganzen Tag an Ständen vorbei schlendern, das ein oder andere Goodie einstecken und eventuell ein paar Informationen zu den zahlreichen Ausbildungs- und Studiermöglichkeiten bekommen. Ich konnte das Ganze nun auch mal von der anderen Seite kennenlernen, auf der „Einstieg Berlin“.

So traf ich mich mit meinem Ausbilder Jack und drei weiteren Mitarbeitern am Freitagmorgen eine Stunde vor Beginn der Ausbildungsmesse am Funkturm. Wir mussten erst einmal alle Infomaterialien und die Goodies zu unserem Stand in der Messehalle tragen und diese an unserem Stand auslegen. Gute Vorbereitung ist eben alles.

Auch um uns herum wurde eifrig vorbereitet – es wurden Kisten geschleppt, Messestände aufgestellt, Soundchecks für das Bühnenprogramm gemacht und noch mal fix die richtige Dienstkleidung übergeworfen. Alte Bekannte wurden begrüßt, man tauschte sich aus. Unter den Ausstellern scheint man sich zu kennen. Die Stimmung war super, die Kaffeebar für Aussteller hatte gut zu tun. Mittlerweile war es kurz vor neun, alle waren bereit, um die neugierigen, potentiellen Azubis und Studenten zu empfangen. Und dann ging es auch schon los.

Als die Türen geöffnet wurden und die Halle sich langsam füllte, merkte man sofort, dass heute überwiegend Schulklassen unterwegs waren. So konnte man auch ziemlich schnell zwei verschiedene Gruppen ausmachen: auf der einen Seite die, die in Gruppen unterwegs waren und irgendwie nicht wirklich interessiert waren. Sie beschränkten sich darauf, nur ihre Aufgaben, die sie von ihren Lehrern bekommen hatten, zu erfüllen und ein paar Goodies abzustauben. Aber das ist okay, wir waren schließlich alle mal Schüler und Gast auf Veranstaltungen, deren Mehrwert wir erst später verstehen lernten. Und es gab die, die wirklich interessiert waren und sich auf der Messe einen Überblick über ihre Karrieremöglichkeiten informieren wollten. Das war unsere Zielgruppe, genau für die hatten wir uns vorbereitet.

Und so unterhielten wir uns, erfragten Vorlieben, gaben Auskunft, berieten, gaben Tipps und beschenkten. Den ganzen Tag lang. Mal kurz, mal länger. Und das ist anstrengender als man glauben mag. Nicht selten ist man nach so einem Tag erst einmal heiser vom vielen Reden, versicherte man mir.

Um auch nach der Ausbildungsmesse noch ein Weilchen bei den Interessierten in Erinnerung zu bleiben, gab es im Anschluss noch kleine nützliche Aufmerksamkeiten. Darum habe ich mich gekümmert. Blöcke und Kugelschreiber von den Wasserbetrieben, Handycleaner, Entenschwämme oder die anscheinend immer noch sehr begehrten Schlüsselbänder. Kleine praktische Dinge eben, die auf so einer Messe auch immer helfen, um mit den oft noch sehr zurückhaltenden Schülern und Schülerinnen in Kontakt zu kommen. Und das klappt tatsächlich.

Für mich als Praktikantin war es wirklich mal interessant zu sehen, was für unterschiedliche Charaktere auf so einer Messe unterwegs sind und wie es sich anfühlt, wenn man zu den Ausstellern gehört. So ein Tag vergeht mal schnell, mal weniger schnell – je nachdem wie gut besucht so eine Ausbildungsmesse ist. Aber in jedem Fall empfehle ich euch, so eine Messe mal zu besuchen. Egal ob als Azubi im Beratungsteam des eigenen Unternehmens oder als Besucher. Denn allein schon wegen der Abwechslung und den tollen Inspirationen ist so eine Messe es immer wert, besucht zu werden.

Die Berliner Wasserbetriebe schwimmen mit dem Strom
Mein Praxissemester bei den Berliner Wasserbetrieben

Kommentar verfassen